> Christoph (stereot.: Poet, der; masc.)

 

Mitteilsamer Mensch, der glaubt, die Welt habe auf seine Ansichten, Gedanken und lyrischen Ergüsse gewartet. Zeichnet sich durch ein hohes Maß an Redebedarf, ästhetischem Empfinden und gelegentlichen Emotionsbekundungen aus. Zu finden eher im balladesken, schmalzigen oder gesellschaftskritischen Bereich, um plakativ den Hang zum tiefgründigen Themenbereich zu untermauern. Leidet darunter, dass die Stimmung dann eher nachdenklich als ekstatisch daherkommt (vgl. Sprengstoff, der).

Name

Christoph Günster

Stereo Typ

„Der Poet“

Herkunft

Rheinböllen im schönen Hunsrück, wo die Welt noch in Ordnung ist.

Wohnort

Die Mainzer Neustadt, in dem Teil, in dem die Welt ebenfalls noch in Ordnung ist ;)

Was machst du neben SUNA?

Irgendwie kam auf einmal keine neue Studienbescheinigung mehr. Und seit diesem überraschenden Moment führe ich ein geheimes Doppelleben und arbeite im Marketing eines großen regionalen Verlags. Nebenbei arbeite ich an der Weltformel. Aber eher so zur Selbstverwirklichung.

Wie lange bist du schon bei SUNA?

Seit meinem Abi (ja, ich habe Abitur), was mittlerweile so lange her ist, dass ich überlegt hatte, diesen Satz mit „Es war einmal“ zu beginnen. Neben Bene bin ich damit das einzige verbliebene Gründungsmitglied, aber noch kann ich mit den jungen Hüpfern mithalten. Ich nutze sogar dieses Internet, von dem alle reden.

Was verbindet dich mit den anderen Mitgliedern außer dem gemeinsamen Job?

Harmonie (je nach Song;)). Ansonsten die gemeinsame Vorliebe für (Vokal-)musik, den Wunsch, sich den Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten und vieles, was hier aus Imagegründen nicht genannt werden sollte.

Was unterscheidet dich von den anderen SUNAs?

Unter anderem der noch höhere Fokus auf die Botschaften und Texte, was aber wahrscheinlich normal ist, wenn man sie geschrieben hat. Ansonsten vor allem die Begeisterung für Fußball und Sport im Allgemeinen. Ich habe selten eine derartige Anhäufung von Testosteron ohne die geringste Ahnung von Profisport gesehen wie bei uns. Und die Wertschätzung von Süßspeisen jeglicher Art. Wie kann man Schweinesteak einem guten Apfelstrudel vorziehen?

Favorisierte TV Formate

Das ist sehr situationsabhängig. Generell jede Art von Sportübertragung. Fußball-Weltmeisterschaften und Olympische Spiele sind so ziemlich der beste Grund, sich wochenlang zu Hause einzuschließen und sich einen neuen Fernseher zuzulegen.

Ansonsten politische Talkshows und gute Comedy (was so ziemlich das gleiche ist) und ordentliche gemachte Krimis, wobei ich entscheide, was ordentlich gemacht ist. Allerdings sollte man in Zeiten, in denen „Berlin Tag und Nacht“ für den Fernsehpreis nominiert wird, diese Frage vielleicht einfach übergehen.

Welche Musik zu welchem Anlass?

Zum Feiern empfehle ich dringend deutschen Hiphop, im Auto eigentlich alles außer Revolverheld und Xavier Naidoo.

Schubertlieder gehören in die Adventszeit. Ansonsten habe ich generell ein Faible für deutsche Musik, Grönemeyer und Wir sind Helden zum Träumen, Jan Delay, Dendemann, Seeed und Fettes Brot zum Draufhauen. Also eigentlich ziemlich viel. Außer vielleicht Revolverheld oder Xavier Naidoo.

Dein bisher einprägsamstes Erlebnis mit SUNA

Sicherlich das Releasekonzert des „Stereo Typen“ – Albums im Frankfurter Hof. 500 Leute zu begrüßen, die gekommen sind, um sich Musik anzuhören, die man selbst geschrieben hat und vorträgt, ist schon irgendwie krass.

Ansonsten aber eher unsere Konzertreisen, die etwas von Klassenfahrten, bei denen man endlich alles darf, haben und die dich vergessen lassen, was sonst so auf der Agenda steht.

Wo siehst du dich in 5 Jahren?

Idealerweise auf dem gleichen Weg, nur ein paar Schritte weiter. Putzfrau wär gut. Und vielleicht ein Sky-Abo.

Wen würdest du gerne einmal persönlich treffen?

Keine Ahnung, mir reichen die Pappnasen um mich rum eigentlich.

Welche Laster hast du?

Ich hab nicht mal nen PKW! In diesem Sinne: Schlechte Witze. Und Schokolade.

Welche Lieder aus dem Programm singst du besonders gern und warum?

Ich kann hier auch eher umgekehrt antworten: Ich singe eigentlich alles gerne außer „Wir brauchen nen Hit“. „Teenieträume“ ist halt ein Dauerbrenner, bei dem man eigentlich nicht mehr groß nachdenken muss und der immer wieder positives Feedback hervorruft.

Ansonsten aber eher die Balladen. „Perfekt“ ist ein tolles Lied, „Wenn der Tag geht“ und „Momente“ sowieso. Man braucht allerdings das richtige Publikum für diese Momente. 

Welche Sache bewunderst du bei deinen Kollegen jeweils am meisten?

Josef: Seine ausgeglichene, disziplinierte und selbstlose Art, elementare Aufgaben wahrzunehmen und die richtigen Prioritäten zu setzen. Das ist unersetzlich für uns. Nebenbei ist er auch ein ganz netter Kerl.

Bene: Unfassbar, wie viel positive Energie in dem Typen steckt. Bene ist unverbesserlicher Optimist, unfreiwillig komischer Stimmungsaufheller und fokussierter Musiker in einem.

Thomas: Seine Loyalität und sein „guter Geist“. Er ist so etwas wie der soziale Kitt der ganzen Truppe. Außerdem singt er den höchsten Ton.

Nicolas: Sein Arbeitseifer und seine guten Kontakte in die Musikbranche. Außerdem seine perfekte Kombination aus Erscheinungsbild und Stimmvolumen, was jedem Gesprächspartner die gleichen Konversationseinstiege entlockt. Sehr lustig.

Wenn ich getrunken habe…

Was weiß ich denn, was dann ist. Das muss man mein Umfeld fragen. Jedenfalls scheinen meine Kicker-Fähigkeiten nachzulassen.

Deine beste Ausrede

Als ob ich sowas bräuchte ;)

Deine Lieblingsphrase

Ich bin da ja leidenschaftslos, ABER ………………